RC Solothurn v RC Luzern

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Date Time League Season
Saturday, Apr 28, 2018 15:00 National League C 2017/18

Match report

Im warmen Solothurn angekommen, treffen sich die zwei gut aufgewärmten Mannschaften aufeinander. Der Rugby Club Luzern hat, nach zwei aufeinander folgenden Niederlagen, mächtigen Hunger auf einen Sieg. So wird es den Solothurner sicherlich nicht einfach gemacht.

Gesagt getan! Der Kick-off von Dave Reber ging links, bis fast an die Out-Linie. Nach einem guten Tackle der Luzerner verlor die Heimmannschaft das erste Mal den Ball, durch eine schnelle Organisation und einer genauen Ballweitergabe findet Christian Sidler eine Lücke und passt den Ball an Yannic Graber weiter, der einen schnellen Weg hinter die Try-Linie findet. Der erste Try ist getan und zwar bereits nach der zweiten Minute. So führt der RCL 0-5. Der grosse Druck und das schnelle Spiel der Luzerner erforderten hohe Konzentration, jedoch durch einen Fehlpass legten die Solothurner den Ball hinter der Try-Linie ab und haben den Punktestand in der fünften Minute ausgeglichen (5:5). Viele Line-Outs der Luzerner werden an den Solothurner vergeben, aber mit den guten Scrums gewinnt der RCL viel an Ballbesitz. Auch in der 25. Minute drückte Luzern die Gegnermannschaft im Scrum weg und gewann viel Platz, indem sie den Ball weit spielten. Ein überraschender In-Side Pass an Kai Wastemack gab ihm freie Bahn für den nächsten Try. Dave Reber kickte passend und erhöht den Punktestand auf 5:12.

Das Spiel verlief mehrheitlich in der Feldhälfte der Solothurner ab. Die „Pick and go“ Strategie verhalf den Luzerner viele Meter voranzukommen, bis Fernando Arenas in der 33. Minute durch einen weiteren Try auf 5:17 erhöhte. Dank eines vorwärts Passes des RCL’s auf der Solothurner Hälfte, wurde der Ball an die Heimmannschaft abgegeben. Jetzt hiess es schnell reagieren, was den Solothurner auch gelang und durch einen Try mit Erhöhung erzielten sie die nächsten Punkte (12:17). Nahe der Halbzeit steht der RCL in der 22er Zone der Solothurner und der Schiedsrichter schaute bereits auf die Uhr um abzupfeifen. Mit hoher Effektivität wurde der endgültige Durchbruch gesucht und gefunden, nach einigen Minuten voller Bemühung , legte Yannic Graber den Ball hinter der Try-Linie ab (12:20). Somit geht es für den RCL positiv in die Halbzeit.

Kurz nach beginn der zweiten Halbzeit erfolgt der erste Wechsel des Luzerner Flügels (Lukas Merz out, Alistair Fassbind in), der die Backs reorganisieren soll. Zwei Minuten später wechselt Coach Guido Farina bereits den nächsten Flügel aus (Stefan Kurt out, Lukas Scheuzger in). Auf der Solothurner Spielhälfte fällt es der Heimmannschaft schwer wieder ins Spiel zu finden. Nach einem Fehlpass der Luzerner, wurde den Solothurner einen Vorteil verschafft, den sie bis in die 22er Zone brachte. Doch Alistair Fassbind konnte einen Try glücklicherweise verhindern.

Ein schwacher Scrum der Solothurner führte zum Ballbesitz des RCL. In der 63. Minute nahm sich der Coach einen neuen Wechsel vor (Thomas Gisler out, Marko Colic in), um neuen Wind ins Spiel zu bringen. Was es auch tat! Der Ball blieb bis zum nächsten Wechsel in der 70. Minute (Roman Wespi out, Mathias Tschinder in, und Marco Petermann out, Yanick Bachmann in) im Besitz der Luzerner. Die Heimmannschaft hatte wenige Auswechselspieler, dadurch wurden die jungen Solothurner an ihre Grenzen gebracht. Das nutzt Alistair Fassbind nach einem Pass von Dave Reber aus und erzielte in der 72. Minute einen weiteren Try, zusätzlich erhöht er auf 12:29. Wenig später bekam Alistair Fassbind eine gelbe Karte, wegen Diving. Kurz darauf ertönt auch schon der Schlusspfiff und die lächelnden Gesichter kamen hervor.

Man of the Match: Mahir Suljovic

Twat of the Match: Marko Colic

Debütant: Mathias Tschinder

Aufstellung RCL:

Forwards: 1 Kai Wasemack (1 Try, 5 Punkte); 2 Thomas Gisler; 3 Mahir Suljovic; 4 Roman Wespi; 5 René Brügger; 6 Christian Sidler; 7 Yannic Graber (2 Trys. 10 Punkte, Captain); 8 Christian Schmid;

Backs: 9 Fernando Arenas (1 Try, 5 Punkte); 10 Marcel Birrer; 11 Stefan Kurt;

12 David Reber (1 Conv. 2 Punkte); 13 Daniel Furrer; 14 Lukas Merz; 15 Marco Petermann

Bank: 16 Mathias Tschinder; 17 Remo Hiltbrunner; 18 Yanick Bachmann; 20 Lukas Scheuzger;

21 Alistair Fassbind (1 Conv, 2 Punkte); 22 Marko Colic

Coach: Guido Farina

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